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Starkes Dorf e.V. - gemeinnützig

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Sonnenhöhe 7
49179 Ostercappeln

Homepage: www.starkes-dorf-ostercappeln.de

Öffnungszeiten:
Treffpunkte nach Vereinbarung
Treffpunkt Sitzungen in der "Alten Mädchenschule" Ostercappeln - wird eingeladen über E-Mail


Der Verein STARKES DORF e.V. aus Ostercappeln unterstützt das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde  und fördert die aktive Mitgestaltung ihres Lebensraumes.


Aktuelle Meldungen

Neues aus dem Technischen Museum Schwagstorf. Museum derzeit unter der Krise geschlossen

(05. 07. 2020)

Mechanische Rechenmaschinen

 

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Foto zur Meldung: Neues aus dem Technischen Museum Schwagstorf. Museum derzeit unter der Krise geschlossen
Foto: Neues aus dem Technischen Museum Schwagstorf. Museum derzeit unter der Krise geschlossen

Sprechmaschinen aus der "Vergangenheit"

(03. 03. 2019)

Sprechmaschinen (Edison)

Im Gegensatz zu den bisher bekannten Blechplattenspielern wollte Edison eine analoge Aufnahme und Wiedergabe der menschlichen Sprache und Musik erreichen.

Er konstruierte um 1877 seine erste Sprechmaschine, bei der auf einer Zinnfolie die Töne eingegraben sich wurden. Diese so genannte Tiefenschrift konnte anschließend von der Walze mithilfe einer Nadel wieder abgefahren und in Töne zurückverwandelt werden.

 

Nachbauten wie zum Beispiel der kleine Puck verzichteten auf eine Gewindestange, so dass der Tonabnehmer nur durch die Rille geführt wurde. Solche Geräte mussten sorgfältig waagerecht eingestellt werden.

Die Herstellung der Walzen Hartwachs verringerte zwar die Herstellungskosten, verkürzten aber gleichzeitig die Abspieldauer. Ursprünglich waren die Walzen für eine Wiedergabe von 2 min hergestellt, später konnten dann auch Musikstücke von 4 min auf dem verbesserten Gerät abgespielt werden.

Der nächste Schritt kam nach dem ersten Weltkrieg mit dem Grammophon und den noch heute bekannten Schelllackplatten.

Foto zur Meldung: Sprechmaschinen aus der "Vergangenheit"
Foto: Sprechmaschine entwickelt seit 1877

Ein Brief im Februar 2018

(28. 02. 2018)

An

Herrn Karl-Heinz Rohrmann, Ortsbürgermeister Schwagstorf

den Ortsrat Schwagstorf

Herrn Rainer Ellermann, Bürgermeister Gemeinde Ostercappeln

 

Sehr geehrte Herren,

Das Gut Krebsburg ist eng mit der Geschichte Ostercappelns verbunden. Nachfahren der Adligen dieses Rittersitzes leben auch heute noch in unserer Gemeinde. Von 1976 bis 2011 diente das Gut als Wohnheim für Menschen mit Behinderung und gehörte der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück. Seit 2011 befindet sich Gut Krebsburg wieder in Privateigentum (laut Touristik-Info der Gemeinde Ostercappeln).

 

Im Standardwerk des Rudolf vom Bruch „ Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück“ aus dem Jahr 1930 kann man einen sehr ausführlichen Ablauf der Geschichte der Krebsburg lesen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Adligen der Krebsburg auf einem Familienfriedhof

bestattet, zuletzt Mitglieder der Familie Morsey-Picard. Der Friedhof findet sich im Wald am oberen Rand einer Anhöhe etwa 200 m südlich des ehemaligen Herrenhauses.

Mechthild Freifrau von Wendt und ihr Enkelkind Caelina Gräfin von Bothmer führten mich im Spätherbst des letzten Jahres 2017 zu diesem Friedhof. Der derzeitige Zustand dieser Begräbnisstätte ist katastrophal. Die Verwüstungen lassen kaum noch einen Friedhof erkennen. Dies ist kein natürlicher Verfall, sondern ein Werk von Vandalismus. Freifrau von Wendt berichtet, dass ihre Familienangehörigen auf dem Friedhof in Ostercappeln beerdigt wurden. Sie kann sich noch gut erinnern, dass bis in die 70er Jahre die Begräbnisstätte angemessen gepflegt war.

Ein Übersehen des Zustandes und Untätigkeit sind nicht hin zu nehmen.

Der Verein „Starkes Dorf e.V.“ wurde vom Sachverhalt unterrichtet und die Mitglieder sind der Meinung, dass der Bürgermeister, die Ortsbürgermeister, Ortsräte in Ostercappeln und Schwagstorf, Verschönerungsverein, Kulturring (KURIOS) über den Zustand des Friedhofs der Krebsburger Adligen informiert werden sollten.

Grundstückbesitzer ist die Familie Kesseböhmer, Bad Essen. Das Waldgebiet um die alte Grabstätte ist umzäunt und durch ein nicht verschlossenes Tor zugängig, aber insgesamt nur schwer erreichbar.

Bewusst wenden wir uns in dieser Sache zuerst an die Kommune und ihre Bürger und noch nicht an den Denkmalschutz oder gar an die Presse.

Von den Ratsherren sollte nach einer Begehung eine Entscheidung gefällt werden. Es geht um den Schutz eines historischen Ortes in der Gemeinde Ostercappeln.

 

Starkes Dorf e.V. in Ostercappeln

 

Foto zur Meldung: Ein Brief im Februar 2018
Foto: Ein Brief im Februar 2018

Holocausttag 2018 mit der Ludwig-Windthorst-Schule-Oberschule

(30. 01. 2018)

Gegen das Vergessen. Danke sagt der Verein „Starkes Dorf“ allen Bürgern, die am frühen Nachmittag des 30. Januar ihren Weg zur Windthorststraße Ostercappeln gefunden haben, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und vor allem denen, die sich an der bewegenden Feier auf dem Hof des Hauses „Alter Markt“ aktiv beteiligt haben. Das war keineswegs eine Selbstverständlichkeit und bedarf durchaus großer Anerkennung. Frau Stéphanie Jeanne-Djekic, die zusammen mit ihren Kollegen von der Ludwig-Windthorst-Schule die Schülerinnen und Schüler im Unterricht auf das Thema vorbereitet hatte und ebenfalls Bürgermeister Rainer Ellermann trugen in ihren Ansprachen noch einmal die entsetzlichen und unsäglichen Verbrechen der Nazis vor und wiesen darauf hin, wie wichtig die Erinnerung daran bleiben muss. Sieben, sehr gut informierte Jugendliche aus den drei neunten Klassen schilderten eindrucksvoll das Schicksal von Mitgliedern der jüdischen Familien Meyer, deren Gesichter und auch die weiterer Opfer aus Ostercappeln auf einer Leinwand sichtbar gemacht wurden. Alle Jugendlichen haben diese Veranstaltung freiwillig besucht und werden wie alle Teilnehmer an der Mahnwache 2018 diesen Ablauf in der Deutschen Geschichte für immer in ihrer Erinnerung bewahren. Mit den Liedern „Licht das uns anstößt“, „Möge die Straße“ und dem Friedensaufruf an Freunde „Shalom Chaverim“ begleitete der Spes-Viva-Chor die Gedenkstunde. Dank gilt aber auch dem Team Caselato, dessen Mitarbeiter das Umfeld der Gedenktafel würdevoll hergerichtet haben und die “Stolpersteine“ von Helene und Josef Meyer wieder glänzen ließen. Starkes Dorf e.V.

Foto zur Meldung: Holocausttag 2018 mit der Ludwig-Windthorst-Schule-Oberschule
Foto: Holocausttag 2018 mit der Ludwig-Windthorst-Schule-Oberschule


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