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Starkes Dorf e.V. - gemeinnützig

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Sonnenhöhe 7
49179 Ostercappeln

Homepage: www.starkes-dorf-ostercappeln.de

Öffnungszeiten:
Treffpunkte nach Vereinbarung
Treffpunkt Sitzungen in der "Alten Mädchenschule" Ostercappeln - wird eingeladen über E-Mail


Der Verein STARKES DORF e.V. aus Ostercappeln unterstützt das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde  und fördert die aktive Mitgestaltung ihres Lebensraumes.


Aktuelle Meldungen

Verlegung neuer Stolpersteine angemeldet

(02. 12. 2020)

Im November 2020

ANTRAG zur Verlegung von Stolpersteinen in Ostercappeln u. Bohmte

mit der Bitte um Festlegung eines Termins zur Verlegung von Stolpersteinen in den Gemeinden 49179 Ostercappeln und 49163 Bohmte, Landkreis Osnabrück – Entfernung zwischen Ostercappeln u. Bohmte: 6 km auf der B 51. Bohmte: Bahnhof Deutsche Bahn

Sehr geehrter Herr Demnig, sehr geehrte Frau Warda, sehr geehrte Frau Richert,

wir bitten Sie um Vorbereitung einer erneuten Verlegung von drei Stolpersteinen und um die Festsetzung eines Termins für diese Aktion. Dass unser Wunsch auch in Anbetracht der Krise erst nach einer langen Wartezeit in Erfüllung gehen kann, ist uns bewusst. Der gemeinnützige Verein „Starkes Dorf e.V.“ fördert gemeinsam mit der Gemeinde und der Ludwig-Windthorst-Oberschule in Ostercappeln die Erinnerungskultur im Dorf. Ortsübergreifend ist auch in das Projekt einbezogen der etwa 6 km entfernte Ort Bohmte. Gunter Demnig hat bereits im Jahr 2008 in Ostercappeln 6 Steine und in Bohmte 2 Steine verlegt. Darüber fügen wir Bilder an. Es bestehen Kontakte zu Christine Grewe von der Stadtverwaltung Osnabrück, die sich für Stolpersteinverlegungen auch in Verbindung mit der Universität vor Ort um das Projekt einbringt.

Aktuelle Genehmigungen der Kommunen Ostercappeln und Bohmte zu Verlegungen von Stolpersteinen sind diesem Antrag beigefügt. Es wird um drei Verlegungen gebeten:

1. Ein neuer Stolperstein soll erinnern in Bohmte an: Rosa (auch Rose) Heumann, geb. Stern, Opfer der Shoa Bürgersteig vor dem Haus Hauweg 31 – zusätzlich neben den Steinen von Siegmund u. Karoline Stern

2. Ein neuer Stolperstein soll erinnern in Ostercappeln an: Hugo Meyer, Opfer der Shoa Bahnhofstr. 11 /Wanderparkplatz Windthorstbrücke neben den Steinen der Ehefrau Erna und den Kindern Ruth u. Hans Meyer

3. Ein neuer Stolperstein soll erinnern in Ostercappeln an Pater Wigbert Beckers, Opfer des NS Kirchplatz, vor dem Pfarrheim neben dem Stein zur Erinnerung an Pater Franz Riepe

Paten für die drei neuen Stolpersteinen stehen fest.

Jetzt steht es fest:

Stolpersteinverlegungen in Bohmte und Ostercappeln erfolgen im Oktober 2021.

Genaue Terminangabe im April 21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Foto zur Meldung: Verlegung neuer Stolpersteine angemeldet
Foto: Ostercappeln Kirchplatz 2008 - erneute Verlegungen im Oktober 2021

Neues aus dem Technischen Museum Schwagstorf. Museum derzeit unter der Krise geschlossen

(05. 07. 2020)

Mechanische Rechenmaschinen

 

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Foto zur Meldung: Neues aus dem Technischen Museum Schwagstorf. Museum derzeit unter der Krise geschlossen
Foto: Neues aus dem Technischen Museum Schwagstorf. Museum derzeit unter der Krise geschlossen

Neues Buch über J. E. Hanxleden in Deutsch "Aus Ernst wurde Arnos"

(01. 03. 2020)

Das war ein Mann,                            Johann Ernst Hanxleden (1681 – 1732).

 

Überraschend für das Osnabrücker Land, erstmals kann man jetzt in deutscher Sprache über das spannende Leben Hanxledens in einem Buch von Abraham Addapur erfahren: „AUS ERNST WURDE ARNOS“.

Ein Werk, das von Holger Timm und Elisabeth Pollert-Timm aus Bad Essen in die deutsche Sprache übersetzt worden ist und das jetzt im Buchhandel vorliegt.

Johann Ernst Hanxleden wirkte vor über 300 Jahren sehr erfolgreich an der Malabarsküste, dem heutigen Kerala; im Süden Indiens wissen nicht nur Christen von ihm, viele Menschen lesen seine Gedichte und Erzählungen, viele singen seine Lieder, und Wissenschaftler studieren weltweit seine Sprachforschungen, besonders die über Sanskrit.

Weniger bekannt ist Hanxleden bei uns Deutschen; dabei hätten wir heute allen Grund Arnos Padiri (gesprochen: Padri), gleich Pater Ernst – so wurde Johann Ernst Hanxleden liebevoll in Indien genannt – als Vorbild wahrzunehmen.

Die meisten Menschen sind wie ein fallendes Blatt, das weht und dreht sich durch die Luft, und schwankt, und taumelt zu Boden. Andre aber, wenige, sind wie Sterne, die gehen eine feste Bahn, kein Wind erreicht sie, in sich selber haben sie ihr Gesetz und ihre Bahn“, lässt Hermann Hesse „Siddhartha“ in der gleichnamigen Dichtung sprechen. So ein Stern könnte Johann Ernst Hanxleden gewesen sein, der 1681 geboren wurde, seine Kindheit in Ostercappeln verbrachte und erfolgreich das Gymnasium Carolinum, einschließlich des philosophischen Kurses, in Osnabrück besucht hat.

Spannend und abenteuerlich verlief seine Reise von Deutschland nach Indien, die im Reisebericht des Franz Caspar Schillinger zu lesen ist.

Seine Kenntnisse aus der Schulzeit zu Osnabrück konnte der hochbegabte Hanxleden auf seine abenteuerlichen Reise nach Indien mitnehmen; als er auf die Inder, besonders auf die Brahmanen zuging, sich im fremden Land änderte und anpasste, wurde es ihm ermöglicht, die Sprachlehre des Sanskrit, das berühmte Sidharubham, zu studieren und aus diesen Quellen für seine Grammatica Grandonica zu schöpfen. Er verstarb hochgeachtet am 21. März 1732 in Palayur, Trissur, Bundesstaat Kerala, Indien. Zu Pfingsten wird ein Platz in Ostercappeln seinen Namen erhalten.

Hanxleden steht heute als Beispiel für Inkulturation und ist deshalb für uns so wichtig. Da für uns Europäer Beziehungen zu Amerika einzutrüben drohen, kommt das ferne Morgenland, insbesondere Indien, immer deutlicher in den Fokus. So ist die Geschichte J. E. Hanxledens, an den wir in diesem Monat an seinen 288. Todestag denken, vielleicht auch eine Chance für uns.

Sollte man ihn kennen? Ja! Diese Gelegenheit ist dank der guten Arbeit des Ehepaares Holger Timm und Elisabeth Pollert-Timm mit Vorliegen der Übersetzung des Buches „Ernest turned Arnos“ von Abraham Addapur SJ gegeben.

 

"Aus Ernst wurde Arnos" Diese Publikation findet sich nun in der Deutschen Nationalbibliothek; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über http:://d-nb.info/ 1203899181 abrufbar

Deutschen Nationalbibliothek

©2020 Abraham Adappur

Übersetzung Holger Timm, Elisabeth Pollert-Timm

Herstellung und Verlag: BoD - Books on Demand, Norderstedt

ISBN:978-3-7528-2969-3

Foto zur Meldung: Neues Buch über J. E. Hanxleden in Deutsch "Aus Ernst wurde Arnos"
Foto: Johann-Ernst-Hanxleden; Arnos Padiri

Sprechmaschinen aus der "Vergangenheit"

(03. 03. 2019)

Sprechmaschinen (Edison)

Im Gegensatz zu den bisher bekannten Blechplattenspielern wollte Edison eine analoge Aufnahme und Wiedergabe der menschlichen Sprache und Musik erreichen.

Er konstruierte um 1877 seine erste Sprechmaschine, bei der auf einer Zinnfolie die Töne eingegraben sich wurden. Diese so genannte Tiefenschrift konnte anschließend von der Walze mithilfe einer Nadel wieder abgefahren und in Töne zurückverwandelt werden.

 

Nachbauten wie zum Beispiel der kleine Puck verzichteten auf eine Gewindestange, so dass der Tonabnehmer nur durch die Rille geführt wurde. Solche Geräte mussten sorgfältig waagerecht eingestellt werden.

Die Herstellung der Walzen Hartwachs verringerte zwar die Herstellungskosten, verkürzten aber gleichzeitig die Abspieldauer. Ursprünglich waren die Walzen für eine Wiedergabe von 2 min hergestellt, später konnten dann auch Musikstücke von 4 min auf dem verbesserten Gerät abgespielt werden.

Der nächste Schritt kam nach dem ersten Weltkrieg mit dem Grammophon und den noch heute bekannten Schelllackplatten.

Foto zur Meldung: Sprechmaschinen aus der "Vergangenheit"
Foto: Sprechmaschine entwickelt seit 1877

Ein Brief im Februar 2018

(28. 02. 2018)

An

Herrn Karl-Heinz Rohrmann, Ortsbürgermeister Schwagstorf

den Ortsrat Schwagstorf

Herrn Rainer Ellermann, Bürgermeister Gemeinde Ostercappeln

 

Sehr geehrte Herren,

Das Gut Krebsburg ist eng mit der Geschichte Ostercappelns verbunden. Nachfahren der Adligen dieses Rittersitzes leben auch heute noch in unserer Gemeinde. Von 1976 bis 2011 diente das Gut als Wohnheim für Menschen mit Behinderung und gehörte der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück. Seit 2011 befindet sich Gut Krebsburg wieder in Privateigentum (laut Touristik-Info der Gemeinde Ostercappeln).

 

Im Standardwerk des Rudolf vom Bruch „ Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück“ aus dem Jahr 1930 kann man einen sehr ausführlichen Ablauf der Geschichte der Krebsburg lesen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Adligen der Krebsburg auf einem Familienfriedhof

bestattet, zuletzt Mitglieder der Familie Morsey-Picard. Der Friedhof findet sich im Wald am oberen Rand einer Anhöhe etwa 200 m südlich des ehemaligen Herrenhauses.

Mechthild Freifrau von Wendt und ihr Enkelkind Caelina Gräfin von Bothmer führten mich im Spätherbst des letzten Jahres 2017 zu diesem Friedhof. Der derzeitige Zustand dieser Begräbnisstätte ist katastrophal. Die Verwüstungen lassen kaum noch einen Friedhof erkennen. Dies ist kein natürlicher Verfall, sondern ein Werk von Vandalismus. Freifrau von Wendt berichtet, dass ihre Familienangehörigen auf dem Friedhof in Ostercappeln beerdigt wurden. Sie kann sich noch gut erinnern, dass bis in die 70er Jahre die Begräbnisstätte angemessen gepflegt war.

Ein Übersehen des Zustandes und Untätigkeit sind nicht hin zu nehmen.

Der Verein „Starkes Dorf e.V.“ wurde vom Sachverhalt unterrichtet und die Mitglieder sind der Meinung, dass der Bürgermeister, die Ortsbürgermeister, Ortsräte in Ostercappeln und Schwagstorf, Verschönerungsverein, Kulturring (KURIOS) über den Zustand des Friedhofs der Krebsburger Adligen informiert werden sollten.

Grundstückbesitzer ist die Familie Kesseböhmer, Bad Essen. Das Waldgebiet um die alte Grabstätte ist umzäunt und durch ein nicht verschlossenes Tor zugängig, aber insgesamt nur schwer erreichbar.

Bewusst wenden wir uns in dieser Sache zuerst an die Kommune und ihre Bürger und noch nicht an den Denkmalschutz oder gar an die Presse.

Von den Ratsherren sollte nach einer Begehung eine Entscheidung gefällt werden. Es geht um den Schutz eines historischen Ortes in der Gemeinde Ostercappeln.

 

Starkes Dorf e.V. in Ostercappeln

 

Foto zur Meldung: Ein Brief im Februar 2018
Foto: Ein Brief im Februar 2018

Holocausttag 2018 mit der Ludwig-Windthorst-Schule-Oberschule

(30. 01. 2018)

Gegen das Vergessen. Danke sagt der Verein „Starkes Dorf“ allen Bürgern, die am frühen Nachmittag des 30. Januar ihren Weg zur Windthorststraße Ostercappeln gefunden haben, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und vor allem denen, die sich an der bewegenden Feier auf dem Hof des Hauses „Alter Markt“ aktiv beteiligt haben. Das war keineswegs eine Selbstverständlichkeit und bedarf durchaus großer Anerkennung. Frau Stéphanie Jeanne-Djekic, die zusammen mit ihren Kollegen von der Ludwig-Windthorst-Schule die Schülerinnen und Schüler im Unterricht auf das Thema vorbereitet hatte und ebenfalls Bürgermeister Rainer Ellermann trugen in ihren Ansprachen noch einmal die entsetzlichen und unsäglichen Verbrechen der Nazis vor und wiesen darauf hin, wie wichtig die Erinnerung daran bleiben muss. Sieben, sehr gut informierte Jugendliche aus den drei neunten Klassen schilderten eindrucksvoll das Schicksal von Mitgliedern der jüdischen Familien Meyer, deren Gesichter und auch die weiterer Opfer aus Ostercappeln auf einer Leinwand sichtbar gemacht wurden. Alle Jugendlichen haben diese Veranstaltung freiwillig besucht und werden wie alle Teilnehmer an der Mahnwache 2018 diesen Ablauf in der Deutschen Geschichte für immer in ihrer Erinnerung bewahren. Mit den Liedern „Licht das uns anstößt“, „Möge die Straße“ und dem Friedensaufruf an Freunde „Shalom Chaverim“ begleitete der Spes-Viva-Chor die Gedenkstunde. Dank gilt aber auch dem Team Caselato, dessen Mitarbeiter das Umfeld der Gedenktafel würdevoll hergerichtet haben und die “Stolpersteine“ von Helene und Josef Meyer wieder glänzen ließen. Starkes Dorf e.V.

Foto zur Meldung: Holocausttag 2018 mit der Ludwig-Windthorst-Schule-Oberschule
Foto: Holocausttag 2018 mit der Ludwig-Windthorst-Schule-Oberschule


Veranstaltungen

17.02.​2021
14:30 Uhr
Auch ein Schneider ist dabei
Öffnung des Reparaturtreffs im Gemeindehaus der Paulus-Kirche
Neu: Aktivisten im Gemeindehaus der Paulus-Kirche Bremer Str. Ostercappeln wieder im ... [mehr]
 
17.03.​2021
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Auch ein Schneider ist dabei
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21.04.​2021
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19.05.​2021
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16.06.​2021
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Auch ein Schneider ist dabei
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21.07.​2021
14:30 Uhr
Auch ein Schneider ist dabei
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18.08.​2021
14:30 Uhr
Auch ein Schneider ist dabei
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15.09.​2021
14:30 Uhr
Auch ein Schneider ist dabei
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20.10.​2021
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17.11.​2021
14:30 Uhr
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15.12.​2021
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19.01.​2022
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