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Karfreitag auf dem Friedhof

Erinnerungen an das Kriegsende Karfreitag 1945: Friedhof Ostercappeln

Eine menschliche Tragödie am Karfreitag 1945, als auf einem Marsch aus dem Eversburger Lager Oflac VI C Kriegsgefangene in Höhe des Haarener Kreuzes von britischen Tieffliegern angegriffen wurden. Ein Ereignis von so vielen auf allen Seiten kurz vor Kriegsende als „Kollateralschaden“ bezeichnet, eine Absicht, oder? Gewiss aber ein sinnloses Geschehen mit zahlreichen Toten und vielen Verletzten drei Tage vor Einmarsch der Engländer in Ostercappeln.

Die Orthodoxe Serbische Gemeinde vom Hl. Georg Osnabrück, die ihr Entstehen aus den Ereignissen jener Tage herleitet, wird zusammen mit Ostercappelner Bürgern der vierzehn getöteten serbischen Offiziere auf dem Ostercappelner Friedhof am Vormittag des Karfreitag gedenken. Am Grab, das seit über 60 Jahren von Irmgard Reiffenschneider liebevoll mit Unterstützung der politischen Gemeinde gepflegt wird, werden damalige Augenzeugen, Mitglieder der Paulus Gemeinde und des Starken Dorfes zusammen mit dem Priester der serbisch orthodoxen Gläubigen eine Andacht feiern.